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Gesund ins Solarium – worauf sollte man achten?

Ob Sommer oder Winter, für einige Menschen ist schön gebräunte Haut einfach ein ästhetisches Muss. Da im Winter das Sonnenbad in der Mutter Natur kaum möglich ist und manchen selbst im Sommer kaum Zeit zum Sonnen bleibt, ist der Gang ins Solarium die entsprechende Alternative.

Natürlich birgt auch ein Solariumbesuch das ein oder andere gesundheitliche Risiko, welchem man aber mit Umsichtigkeit und einigen zu beachtenden Regeln gut vorbeugen kann. Generell sollte man als Anfänger die Sonnenstudios, die ohne Personal betrieben werden, tunlichst meiden, da hier jegliche Form der Beratung und Einweisung nicht gegeben ist. Weiterhin ist darauf zu achten, dass in Solarien mit Personal auch wirklich eine gute Beratung erfolgt. Das Personal muss weitreichend qualifiziert sein, um jeden Kunden individuell, je nach Hauttyp, umfassend beraten zu können. Auch die Qualität der Geräte in den verschiedenen Solarien ist ein wichtiges Kriterium für das gesunde Bräunen. Veraltete Geräte können bei den Gesundheitsstandards der neueren Bänke einfach nicht mehr mithalten.

Der Gang ins Solarium sollte sparsam gehandhabt werden, einmal pro Woche ist völlig ausreichend, ein zweites Mal ist schon als Maximum anzusehen. Die Solariengänge sollten kurz sein, damit man sich erst gar nicht der Gefahr eines Sonnenbrandes aussetzt. Hellhäutige Typen und Solariumbeginner sollten grundsätzlich erst einmal mit dem Minimum an Zeit und den weniger intensiven Geräten anfangen.
Vor dem Sonnenbad sollte sämtliches Make-up und auch das auf die Haut gesprühtes Parfum entfernt werden. Bestenfalls erledigt man dies schon einige Stunden vor dem Solariumbesuch.
Alle Solariumgänger sollten immer unbedingt eine UV-undurchlässige Schutzbrille unter der Sonnenbank tragen. In gut organisierten Solarien, werden diese Brillen jedem Kunden ganz selbstverständlich an der
Rezeption ausgegeben.

Leidet man unter Hautkrankheiten, ist vor einem Solariumbesuch als erstes der Hausarzt zu konsultieren. Wer das Solarium lediglich besucht, um sich für seinen Urlaub vorzubräunen, kann dies getrost unterlassen, da es im Prinzip nicht wirklich etwa bringt. Zumindest wird der eigene UV-Schutz gegenüber der natürlichen Sonne durch diese Maßnahme nicht erhöht. Nach dem Sonnenbad unter dem Solarium sollte man seine Haut immer zeitnah mit entsprechenden Pflegeprodukten eincremen.

Was ist eigentlich eine “Mischhaut”

Die Mischhaut ist wie der Name schon sagt, eine Kombination aus verschiedenen Hauttypen. Dies kann die Kombination aus normaler und fettiger Haut oder fettiger und trockener Haut sein.
Ein typisches Merkmal der Mischhaut ist die sogenannte “T-Region” (Stirn, Nase und Kinn), sie ist fettig und steht im Kontrast zur trockenen Haut um den Augen sowie an den Wangen.
Beim Typ Mischhaut sind also stets einige fettige Stellen vorhanden, diese müssen sich nicht nur im Bereich des Gesichtes befinden, sondern können außerdem auch den Bereich der Brust, den Schultern und des Rückens umfassen.
Als Hauptursache gelten die Talgdrüsen, die im Gegensatz zum normalen Hauttyp mehr Feuchtigkeit erzeugen.
Bei der Wahl der Hautpflegeprodukte sollte man daher unbedingt darauf achten, dass sie speziell für Mischhaut sind, da sie weder 100% trocken, normal oder fettig ist und sie somit gesondert gepflegt werden muss.