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Wie Sie sich um Ihre Kopfhaut kümmern

Foto: knipseline / pixelio.de

Der Körper der Frau ist hormonellen Wechselwirkungen unterlegen. Nicht nur die Stimmung und der Wasserhaushalt sind monatlichen Schwankungen unterlegen, auch die Haarstruktur ist von der Hormonausschüttung abhängig. Häufig haben schwangere Frauen wunderschönes, dichtes, glänzendes Haar. Nach der Geburt des Kindes, wenn der Hormonspiegel abfällt, kommt es auch zu Haarausfall bei Frauen. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kann man vieles erreichen, doch oft hilft das nicht bei jedem Haarproblem.

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Haarausfall kann viele Ursachen haben

Eine davon ist die genetische Disposition, d. h. die “Anfälligkeit” dafür wurde uns schon in die Wiege gelegt. In diesem Fall spricht man von der sogenannten androgenetischen Alopezie. Auch Frauen, ca.30 Prozent, sind davon betroffen, sie tritt dann nach den Wechseljahren auf. Auslöser sind männliche Geschlechtshormone, sie verkürzen die Wachstumsphase der Haare. Im Normalfall schützen Enzyme die Haarwurzeln, liegt aber eine Überempfindlichkeit vor, dann funktioniert der Eigenschutz nicht und es kommt zu Haarausfall.

Meistens beginnt er im Bereich des Scheitels, später ist dann der ganze Kopf betroffen. Der Arzt hat bei Frauen die Möglichkeit Hormone, Östrogene und Gestagene, zu geben. Dies ist aber aufgrund der möglichen Risiken nur für einen Zeitraum von 1-2 Jahren möglich.

Es gibt mehrere Möglichkeiten den Haarausfall äußerlich zu behandeln, z.B. mit Pflegeprodukten die Coffein enthalten. Das Coffein fördert die Durchblutung.

Das erreicht auch der Wikstoff Minoxidil(Regaine Frauen, Regaine Männer), er wirkt auf die Durchblutung der Haarwurzel ein.
Eine weitere Möglichkeit stellt Aminexil ( Kerium Anti-Haarausfall, Vichy Dercos Technique Aminexil) dar, dieser Wirkstoff verbessert den Halt der Haarwurzel in der Kopfhaut.

Allerdings ist die Behandlung langwierig, beide Präparate müssen 6-12 Monate lang angewendet werden, bis sich ein Effekt zeigt

Hilfe, Haarausfall

Verlieren wir über Wochen mehr als 100 Haare täglich, dann spricht man von Haarausfall, weil mehr Haare verloren gehen als nachwachsen. Haarausfall kann verschiedene Gründe haben, eine Störung des Immunsystems, eine genetische Disposition, es kann auch ein diffuser Haarausfall sein, genau kann der Dermatologe anhand einer Kopfhaut- und Haarwurzelanalyse die Ursache feststellen.

In etwa 70% aller Fälle handelt es sich um den sogenannten diffusen Haarausfall. Hier bilden sich keine kahlen Stellen, das Haar wird insgesamt dünner. Die Ursachen sind hier vielfältig, sie reichen von fehlenden Nährstoffen während einer Diät, Stress, Infektionen, hormonellen Schwankungen, wie z.B. bei Störungen der Schilddrüsenfunktion, bis hin zu niedrigen Eisenwerten. Auch Medikamente können eine mögliche Ursache sein.

Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Pantovigar oder Inneov Haarfülle, hier werden Amino-oder essentielle Fettsäuren ergänzt, können unter Umständen Mangelzustände ausgleichen. Allerdings ist ein Erfolg, wie bei Haarwuchsmitteln, meist erst nach ca. 6 Monaten sichtbar.