Haarausfall kann viele Ursachen haben
Eine davon ist die genetische Disposition, d. h. die “Anfälligkeit” dafür wurde uns schon in die Wiege gelegt. In diesem Fall spricht man von der sogenannten androgenetischen Alopezie. Auch Frauen, ca.30 Prozent, sind davon betroffen, sie tritt dann nach den Wechseljahren auf. Auslöser sind männliche Geschlechtshormone, sie verkürzen die Wachstumsphase der Haare. Im Normalfall schützen Enzyme die Haarwurzeln, liegt aber eine Überempfindlichkeit vor, dann funktioniert der Eigenschutz nicht und es kommt zu Haarausfall.
Meistens beginnt er im Bereich des Scheitels, später ist dann der ganze Kopf betroffen. Der Arzt hat bei Frauen die Möglichkeit Hormone, Östrogene und Gestagene, zu geben. Dies ist aber aufgrund der möglichen Risiken nur für einen Zeitraum von 1-2 Jahren möglich.
Es gibt mehrere Möglichkeiten den Haarausfall äußerlich zu behandeln, z.B. mit Pflegeprodukten die Coffein enthalten. Das Coffein fördert die Durchblutung.
Das erreicht auch der Wikstoff Minoxidil(Regaine Frauen, Regaine Männer), er wirkt auf die Durchblutung der Haarwurzel ein.
Eine weitere Möglichkeit stellt Aminexil ( Kerium Anti-Haarausfall, Vichy Dercos Technique Aminexil) dar, dieser Wirkstoff verbessert den Halt der Haarwurzel in der Kopfhaut.
Allerdings ist die Behandlung langwierig, beide Präparate müssen 6-12 Monate lang angewendet werden, bis sich ein Effekt zeigt