Was sind eigentlich Peptide?
Peptide stellen eine noch relativ neue Wirkstoffgruppe in der Kosmetik dar. Sie werden gerade von Menschen mit empfindlicher Haut gut vertragen. Die Peptidsequenzen sind den körpereigenen Eiweißen nachempfunden.
Peptide, wie Acetyl-Hexapeptid, können zum Beispiel die Freisetzung von Acetylcholin hemmen und dadurch temporär Mimik-Falten lindern. Andere Peptide regen über einen verbesserten Transport von Spurenelementen den Kollagenstoffwechsel an. Sie stimulieren die Fibroblasten und fördern so die Produktion der elastischen Fasern.
Klinische Studien zeigten, dass Palmitoyl-Pentapeptide so wirksam sind wie Retinol, Daten stehen aber nicht in so großer Zahl zur Verfügung wie beim Retinol. Es gibt auch hormonartig wirkende Peptide, sie sind Signalmoleküle die biologische Vorgänge beeinflussen. Beispiele sind hier Cytokine und Wachstumsfakoren. Weiterhin stehen Oligopeptide und Polypeptide zur Verfügung, die an der Hautoberfläche dafür sorgen, dass Feuchtigkeit besser in der Haut gehalten werden kann.
Bleiben noch die Aquaporine, sie sind Proteine, die Kanäle in der Zellmembran bilden und so den Durchtritt von Wasser ermöglichen.