Archiv für September, 2009

Camouflage – warum ?

Ob jemand für einen glamourösen Auftritt nur etwas perfekter aussehen möchte, eine peinlich gewordene Tätowierung abdecken oder deutlich sichtbare Hautveränderungen (z.B.: Feuermale ) optisch kaschieren möchte, um einfach unauffällig zu sein – die Lösung ist die gleiche.

Camouflage bedeutet Tarnen, mit Hilfe eines Camouflage – Präparates können bestimmte Bereiche wisch- und wasserfest abgedeckt werden.

Zuerst sollte das Gesicht ( oder auch eine andere Körperstelle ) gründlich gereinigt werden. Sehr wichtig ist auch, dass man den richtigen Farbton auswählt. Dieser sollte im Winter heller, im Sommer dunkler und natürlich an den eigenen Hautton angepasst sein. Falls nötig kann man auch aus mehreren Farben den richtigen Farbton mischen. Da Camouflage von sehr fester Konsistenz ist, sollte es auf dem Handrückendurch die natürliche Wärme der Haut geschmeidig gemacht werden. Diese Creme auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Je mehr dünne Schichten Camouflage aufgetragen werden, desto besser ist die Deckkraft. Zum Schluss wird ein Fixierpuder über die abgedeckten Hautstellen gegeben.

Bis zu 36 Stunden hält das Camouflage – Make – up und es schützt außerdem noch vor UV-Strahlung.
Das Camouflage-Make-up muss, wie auch normales Make-up, abends mit einem Reinigungsöl oder mit einer Reinigungscreme sorgfältig entfernt werden, damit die Poren und Haarfolikel nicht verstopfen.

Was ist bei einer Nachtcreme anders?

Ist sie wirklich anders? Wo liegen die Unterschiede?
Der Hautbedarf ist am Tag ein anderer als in der Nacht. Die Pflegeprodukte wirken hier ausgleichend.

Unsere Haut regeneriert sich während wir schlafen. Reparaturprozesse und Zellregeneration finden in der Nacht statt. Daher ist es günstig, die Haut zur Nacht mit Anti-Aging Wirkstoffen zu versorgen. Die Wirkstoffe, wie z.B. Retinol, können dann die Regeneration und den Kollagenaufbau unterstützen. Nachtcremes dürfen reichhaltiger sein, da in der Nacht die Talgproduktion der Haut niedriger ist. Aber auch Feuchtigkeit tut der Haut jetzt gut, da sie über Tag viel davon abgegeben hat.

Tagsüber schützt uns unsere Haut vor UV-Strahlung und Umweltbelastungen. Dabei können ihr Tagescremes mit antioxidativen Zusätzen wie Vitamin C und Vitamin E sehr helfen. Ganz wichtig ist außerdem bei einer Tagespflege ein ausreichend hoher UV-Schutz!
Am Tag ist die Hautbarriere deutlich durchlässiger als in der Nacht, die Haut verliert daher mehr Feuchtigkeit.
Aus diesem Grund ist in vielen Tagescremes der Gehalt an Feuchtigkeit deutlich höher als bei einer Nachtcreme.

Die Nachtcreme ist wirklich anders. Die Wirkstoffe und der Gehalt an pflegenden Lipiden unterscheiden sie von der Tagespflege. Die Nachtcreme ist genau an die Bedürfnisse der Haut angepasst, die sie in der Nacht hat

Blass im Gesicht?

Leider verblasst die Sonnenbräune so schnell! Eine dunkle Foundation hat da eher zur Folge, dass das Gesicht angemalt aussieht. Eine Tagespflege mit leichtem Selbstbräuner-Anteil wäre eine Alternative, sie bräunt sanft und nicht so intensiv wie ein klassischer Selbstbräuner. Der Hautton wirkt sehr natürlich und baut sich langsam auf.

Selbstbräuner sollten, wenn die gewünschte Bräune erreicht ist, etwa alle 5 Tage erneut aufgetragen werden. Wichtig ist, gerade im Gesicht, vorher ein Peeling zu machen.
Beim Auftragen sollten die Übergänge zum Hals, dem Haaransatz und den Augenbraunen besonders sorgfältig behandelt werden. Hat man zuvor die Gesichtspflege aufgetragen, dann lässt sich der Selbstbräuner besser verblenden. Und ganz wichtig, danach die Hände gründlich waschen!

Um schnell frisch auszusehen sind bronzefarbene Puder gut geeignet. Auf Wangenknochen, Stirnseiten und Kinn aufgetragen zaubern sie schnell einen Hauch von Frische ins Gesicht, der sehr natürlich wirkt.